Autogenes Pulverspritzen
In einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme mit einem Temperaturbereich von 3.000-3.200° C wird das Material, welches sich in Pulverform befindet, mittels eines Transportgases genau dosiert, geschmolzen und auf dem Werkstück zerstäubt.
Mit diesem Verfahren kann eine große Anzahl an Metallen, Legierungen und Metallverbindungen unter kontrollierbaren Bedingungen verspritzt werden.
Autogenes Pulverspritzen mit Einschmelzen
Nach dem Aufbringen der Deckschicht benötigt eine bestimmte Gruppe von Pulvern, die sogenannten Einschmelzlegierungen, eine zusätzliche Wärmebehandlung, nämlich das Einschmelzen oder Fusing.
Das Einschmelzen geschieht bei einer Temperatur von ca. 1.060° C. In diesem hohen Temperaturbereich, dem sowohl das Basismaterial als auch das Spritzmaterial unterzogen wird, tritt zwischen dem Coating und dem Basismaterial Diffusion auf. Das Ergebnis ist eine metallurgische Verbindung mit homogener Struktur.
Der Vorteil dieser Schichten ist, dass sie gegen Linien-, Punkt- und Stoßbelastung beständig ist.
Anwendbare Materialien:
- Aluminiumlegierungen
- Nickel-Chrom-Legierungen
- Chromborcarbid/Ni oder Co Hrc 20 - 62
- Chromborcarbid/Wolframcarbid Hrc 67 – 70