Elektrisches Spritzen
Das elektrisches Spritzen ist eine Technik, bei der zwei elektrisch leitende Materialien durch eine Spritzpistole transportiert werden. Zwischen den Enden dieser Drähte wird ein Lichtbogen gezogen, wodurch diese abschmelzen. Das geschmolzene Material wird mittels Pressluft zum Werkstück transportiert.
Die Lichtbogentemperatur von ca. 4.000° C gibt eine größere Spritzkapazität und Haftung als autogenes Drahtspritzen. Mit diesem Verfahren können schnell und zu geringen Kosten ausgezeichnete Deckschichten aufgebracht werden.
Es eignet sich daher für größere Coatingoberflächen, während die Schichtdicke mehr als 15 mm betragen kann.
Anwendbare Materialien:
- Chromstahl
- Nichtrostender Stahl
- Bronze
- Pseudolegierungen